Jubiläumsausstellung I Siegmund Schütz und Trude Petri zum hundertsten Geburtstag.
16.11.2006 - 01.04.2007

Siegmund Schütz und Trude Petri zum hundertsten Geburtstag. Klare Eleganz für die Staatliche Porzellanmanufaktur (KPM) Berlin

Das Kunstgewerbemuseum zeigt vom 16. November 2006 bis 1. April 2007 eine kleine Jubiläumsausstellung im Foyer des Museums am Kulturforum.


Siegmund Schütz und Trude Petri zum hundertsten Geburtstag. Klare Eleganz für die Staatliche Porzellanmanufaktur (KPM) Berlin

Jubiläumsausstellung vom 16. November 2006 bis 1. April 2007

Das Kunstgewerbemuseum besitzt seit 1983 als Schenkung Siegmund Schütz über 100 Porzellane: Service, Ziergefäße, Lampen, Reliefplatten, Medaillen und Plaketten, die Siegmund Schütz und Trude Petri (beide 1906-1998) für die Staatliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) geschaffen haben. Die kleine Jubiläumsausstellung gibt einen informativen Einblick in das umfangreiche Werk beider Gestalter seit 1931. Ganz wesentlich hat Schütz in über 40 Jahren das Bild des Berliner Porzellans geprägt. Als junger Bildhauer 1932 engagiert, entwickelte er für die modernen weißen Service und Vasen monochrome Dekore aus zarten Biskuitreliefs, die kein anderer Porzellanhersteller je nachzuahmen verstanden hat. Einzigartig ist auch die fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Keramikerin Trude Petri, für die das von 1939 bis heute hergestellte „Arkadische Service“ mit antikisierenden Motiven das bekannteste Beispiel ist. Trude Petri, in der Designgeschichte berühmt durch ihr als „reine Form“ gestaltetes erstes KPM-Service „Urbino“ , heiratete 1949 nach Chicago. Schütz blieb bis 1970 als einziger Gestalter dauerhaft an der Manufaktur, für die er nun auch die meisten Formen gestaltete.