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Die emotionalen Akzeptanz der Prothese

Erhöhung der emotionalen Akzeptanz der Prothese
Das Konzept der Rollthese basiert auf zwei wesentlichen Merkmalen:
der Prothesenträger wird in den Herstellungsprozess integriert.
Die Lebenssituation und die individuellen Wünsche des Trägers bestimmen bei der Herstellung das Aussehen und die Funktion der Prothese. Die Möglichkeit, die eigene Prothese beim Bau aktiv mit zu gestalten, erlaubt dem Träger, sich mit ihr zu identifizieren.
Mit der Rollthese wird nicht, wie bisher in der Prothetik versucht, der Funktionalität und Ästhetik eines menschlichen Körperteils mit einer Nachahmung gerecht zu werden. Es wird etwas originäres Neues, das als Erweiterung und nicht als bloßer Ersatz zu verstehen ist, geschaffen.
Bei der Rollthese handelt es sich somit nicht länger um eine Kopie, die jeweils am Original, welches an Komplexität und Universalität kaum zu übertreffen ist, gemessen wird, sondern um etwas völlig eigenständiges und somit unvergleichbares.

(07/1999)